Rahmenprogramm

  • 1. Juli Eröffnung der Ausstellung online.
    Seit 1. Juli läuft die Ausstellung zu VERDICHTUNGEN_EIN STADTGESPRÄCH 2020.
    Es sind Werke  von Sybille Rath (Malerei) und Nele Ströbel (Bildhauerei/Installation) im Kunstraum über dem Atlantik im Schlachthofviertel München zu sehen. Nele Ströbel hat Denkräume für die kreative Nutzung des Geländes aus Terrakotta, bedruckten Kartonobjekten und bionischen Artefakten im Maßstab 1:50 installiert. Ergänzt werden diese durch Papierarbeiten,  Stadtansichten aus Marker die mit grünen Linoldruck-Bändern überlagert sind und Architekturfragmenten an der Wand.
    Sybille Raths Arbeiten stellen den Menschen mit aller Verletztheit, Geworfenheit in den Mittelpunkt. Im hektischen New York fand sie ihre innere Ruhe beim Zeichnen im Cloister, einer klösterlichen Dependenz des Metropolitan Museums of Art. Die verzerrten Gesichter der Wasserspeier und Kapitellfiguren stellen das Kreatürliche der unter extremen Druck geratenen Menschen per se dar. Eine Parallele zu den heutigen Pandemiezeiten.
  • Siehe Bilder im Ordner Die Ausstellung und Film von Neo Kurz

  • 8. Juli Stadtgespräch/Frühschoppen zwischen 13 und 15 Uhr
    auf der Alten Utting im Decksalon.
    Lagerhausstraße 15
    81371 München
    Joana Ortmann vom BR hat unsere Veranstaltung als „Resillienz-Plenum“ getitelt.

    Eine Talk mit allen Hygienevorschriften.
    Es ging um das zukünftige Kreativ-Viertel Schlachthof/ Sendling.

    Diskutant*innen:

    Daniel Hahn, Bahnwärter Thiel/AlteUtting.
    Clara Holzheimer, LUISE.
    Andreas Kopp, Erfindergarden.
    Frederik Mayet, Volkstheater.
    Dr. Christa Müller, Anstiftung.
    Nele Ströbel, Künstlerin.
    Prof. Dr. Christiane Thalgott.
    Dr.Marie-Therese Schoeß Moderatorin BR.
    Roman Linke, BOA-Videokunst.
    Angefragt: Beate Bidjanbeg, BA2
    Falls zum Zeitpunkt mehr Leute im EG der Alten Utting sein dürfen, gerne mehr Diskutanten.

  • Das Stattgespräch wurde von BOA Videokunst aufgezeichnet, live zu den Bildschirmen an Deck übertragen und wird anschließend geschnitten ins Netz gestellt.
  • Bilder und Film zum Gespräch:
  • Film in Gesamtlänge vorab

    • Sonntag 12. Juli 15:00 bis 18:00  Künstlerprozession mit Tombola (Hauptgewinn: ein Hydraulik-Werkstatt-Kran)

    Bilder von Dietrich Dube von der Prozession unter dem Titel KNOCHENARBEIT, passend zum Ort. 

    Es werden durch Eva Raiser-Johanson  mit Wortsilben gestaltete Masken ausgeteilt, alle aktuellen Hygienevorschriften und Abstandsregeln werden eingehalten. BOA-Video dokumentiert die Prozession. Der Film wird auf die Resilienz-Website gestellt.
    Jede(r) Künstler*in fährt mit einem (Einkaufs)wagen/ Fahrrad mit individuellem Kunstwerk vor. Jeder Teilnehmer bekommt einen Zettel für die Tombolaziehung um den Namen draufzuschreiben. Am Ende der Rundprozession wird durch Nele Ströbel erst der Hauptpreis und dann die Trostpreise gezogen.
    Bitte eigenes Trinkwasser mitbringen. Bier wird gestellt.
    Prozession auf dem Gelände der Viehhof LKW Waschanlage, Eingang Tumblinger oder Zenettistrasse in 80337 München.

    Film zur Prozession: https://www.dorftv.at/video/33912

  • Der Architekt Ricco Johanson hat den Hauptpreis gewonnen, wir gratulieren!

  • 15. Juli 10-16 Uhr: Grüne Taschen.
  • Gestaltetes Grün auf dem Gelände des Erfindergardens am Alten Viehof.
  • Mobiles Urban-Gardening-Project mit der Künstlerin Eva Raiser-Johanson und Schüler*innen der MOS Fachrichtung „Gestaltung“ und „ABU“ (Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie“) und Nele Ströbel. Ein Urban-Gardening-Projekt mit mobilen, selbst designten, genähten und mit Statements versehenen Pflanztaschen, die die Schüler*innen  mit Setzlingen und Samen bepflanzen findet rund um den Erfindergarden am Mittwoch, den 15.07. von 10:00 bis 16:30 Uhr statt. Verschiedene Aspekte der zukünftigen Stadt mit Hitzesommer werden thematisiert. Die Schül*innen dokumentieren, zeichnerisch, fotografisch oder filmend ihre Ideen und daraus entwickelten Formen. Der Kooperationspartner vor Ort ist Andreas Kopp, von Erfindergarden, Er hat einen Waggon mit Waschbecken und Toilette, sodass die Schüler*innen eine Hygienestation haben.

PENSEES URBAINES                                                                 Montag, 20.Juli 2020                                                              Der Film:

https://www.dorftv.at/video/33915
Bahnwärter Thiel auf dem Viehhofgelände

Nachdenken über die Stadtentwicklung auf eine besondere Weise. Ähnlich wie bei einer Veranstaltung im Februar in der Rathausgalerie, bringt Horst Konietzny Fachleute, die sich auf je eigene und besondere Weise mit der Planung von Stadt beschäftigen mit außergewöhnlichen Musikerpersönlichkeiten zusammen. Mit der Münchner Cellistin Anja Lechner und dem schwedischen Bassisten Björn Meyer. Es wird ein musikalisch eingebetteter Gedankenaustausch entstehen, der sich diesmal an den Themen des Schlachthofviertels entzündet.
Horst Konietzny

Mitwirkende:

Hajo Bahner
Architekt und Stadtplanungsvisionär.
Thomas Lang
Schriftsteller aus München.
Anja Lechner, Cello.
Björn Meyer, EBass.
Dr. Ingvild Richerdsen
Autorin und Kuratorin
Isabel Strehle
Architektin und Regierungsbaumeisterin des Amtes für Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen Aachen.
Nele  Ströbel
bildende Künstlerin und Initiatorin des Kunstprojekts Verdichtungen_ein Stadtgespräch 2020.
Prof. Sophie Wolfrum
2003-2018 Professorin für Städtebau und Regionalplanung an Fakultät für Architektur der TU München.

Zu den Musiker*innen:
Die Cellistin Anja Lechner und der Bassist Björn Meyer (E-Bassgitarre) sind sich in den letzten Jahren oft über den Weg gelaufen und haben sich gegenseitig zugehört bei Konzerten und Festivals von Teheran, Hamburg, Paris, Brüssel bis München und auch durch ihre Verbindung zu ECM Records. Beide arbeiten sowohl solo als auch mit Musikern anderer Traditionen zusammen - Björn Meyer, zum Beispiel mit dem tunesischen Oudspieler Anouar Brahem oder Anja Lechner mit dem argentinischen Bandoneonisten Dino Saluzzi. Anfang 2020 haben die beiden angefangen gemeinsam Musik zu machen und die klangliche Vielfalt ihrer beiden Instrumente auszuloten. Dabei ist ein ungewöhnliches Repertoire entstanden, das sich von den dunklen Tiefen bis in die singenden Höhen emporschwingt.